
Sabine und Silke, die Autoren einer einzigartigen Interpretation Michael Jacksons Buch "Dancing the Dream", haben uns die nachfolgenden Auszüge ihres Buches zur Verfügung gestellt, damit diese der Öffentlichkeit näher gebracht werden können.
Auszug 1/ Excerpt 1: „Child of Innocence“ (kompletter Artikel/ engl.)
Im Gedicht „Child of Innocence“, veröffentlicht im 1991 erschienenen
Buch „Dancing the Dream“; geht es um den Verlust des Inneren Kindes und
die damit einhergehenden Gefühle der Leere, Verzweiflung und Isolation.
Die Thematik des Inneren Kindes, ein Begriff, der in den letzten Jahren
im Bereich der Psychologie geradezu boomte, zieht sich wie ein roter
Faden durch fast alle in Dancing the Dream veröffentlichten Gedichte.
Nach neuesten Auffassungen existiert das „Innere Kind“ in jedem
Menschen und repräsentiert die tiefinnerlichsten Gefühle. Am Besten
stellt man es sich als sich selbst im Alter von 5-6 Jahren vor. In
diesem Alter bestanden wir alle hauptsächlich aus Lebendigkeit, aus
Neugierde, spielerischer Frische und unverfälschten Gefühlen. Doch, je
älter und verklärter wir werden, je mehr Pflichten und Lasten uns
unsere erwachsene Alltagswelt auferlegt, desto mehr Schwierigkeiten
haben wir, mit diesem „Inneren Kind“ in Verbindung zu bleiben.
Oftmals können wir es nicht mehr spüren, und in uns entsteht eine
tiefgefühlte Leere. Etwas fehlt, und genau das ist es, was Michael
Jackson in diesem Gedicht beschreibt. Ebenso drückt er die Sehnsucht
danach aus, dass alles wieder so werde wie es einst war; er die Welt
wieder mit den Augen eben jenes Kindes betrachten könne.
Auszug 2/ Excerpt2: “Heaven is here” (kompletter Artikel/ engl.)
Das Gedicht „Heaven Is Here“, das 1991 in dem Buch „Dancing the Dream“
veröffentlicht wurde, befasst sich mit Ideen- und Glaubenswelten aus
den Lehren von Siddhartha Gautama Buddha.
Der Grundgedanke besagt, dass alles miteinander verbunden ist und dass
unser Bewusstsein die Grundlage von allem ist was existiert. In diesem
Gedankengebäude ist Gott dieses Bewusstsein und so gibt es nichts
Fremdes — alles ist eins und gehört zusammen. „There is only one
Wholeness, Only one Mind.“ Nichts ist von Dauer und doch ist alles ewig
und ständiger Transformation unterworfen. Es gibt einen Ozean, doch
seine Wellen sind niemals die Gleichen, sie entstehen und verschwinden.